templateZV - Partizipatives Resilienzformat für zivile Verteidigung in Kommunen
Zivile Verteidigung ist eine gesamtstaatliche, aber kommunal umgesetzte Aufgabe – und hängt an der oft übersehenen digitalen Handlungsfähigkeit der Verwaltung, ohne die keines der vier Felder ziviler Verteidigung funktioniert. Aktuelle Zahlen zu Schwachstellen, Cybercrime und Ransomware-Angriffen belegen die Dringlichkeit, ohne dass daraus bislang systematisch Konsequenzen abgeleitet werden. Der Vortrag schlägt dafür ein partizipatives, dreiphasiges Dialogformat vor (Lagefeststellung, Risikobewertung, prototypische Umsetzung), das auf den Prinzipien Resilienz, Vigilanz und Bottom-up-Innovation beruht und Wissenschaft, Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft systematisch zusammenbringt. Die zugrunde liegende Haltung: Resilienz ist keine Ausnahmeaufgabe, sondern gelebte Daseinsvorsorge, die nur durch geübte Praxis, Evidenzbasierung, Subsidiarität und strukturelle Lernfähigkeit trägt – Vorbereitung statt Improvisation als Maßstab staatlicher Handlungsfähigkeit. Daraus resultieren Forderungen an Verwaltung, Gesetzgebung sowie Wissenschaft und Praxis, solche Formate zu verstetigen und in verbindliche Standards zu überführen.