2026-10-31, 20:30–21:45 (Europe/Berlin), Delphi Saal
Postmoderner Chanson und Gossenbossanova, mit Anklängen an die goldenen 20er, mit Texten aus dem depressiven frühen 21. Jahrhundert, wie Brecht und Ketamin.
Während die damaligen Kommilitoninnen von der Kunsthochschule bereits epochale Werke und steile Karrieren hingelegt haben, hängen Gabi und Seba auch Jahre später immer noch in Kreuzberg in Gabis Kleiner Kneipe rum und basteln an ihren Scheiterbiografien. Als Duo treten sie überall dort in Erscheinung, wo sich Großstadtmelancholie mit dem Geruch von feuchten Kellern mischt, Einheimische mit Wahlberlinern, und Wodka mit Cola -- manchmal sogar auf einer Bühne. An Mikrofon und Gitarre sind die zwei dann ehrlich bemüht, ihre Auftritte zu einem würdevollen Ende zu bringen. In ihren Liedern geht es natürlich immer um die Liebe, aber auch um die Zukunft des Individualverkehrs, ungesundes Trinkverhalten in der Provinz, die kleinen Unglücke des Alltags und die Details einer gelungenen chemischen Abendgestaltung.
Das klingt dann wie postmoderner Chanson und Gossenbossanova, mit Anklängen an die goldenen 20er, mit Texten aus dem depressiven frühen 21. Jahrhundert, wie Brecht und Ketamin.
https://www.gabiskleinekneipe.de/
Die Berliner Band Gabis Kleine Kneipe: https://www.gabiskleinekneipe.de
Gabis kleine Kneipe ist ein zeitloser Ort der verirrte Seelen, Nachtschwärmer, finstere, wie leuchtende Gestalten anzieht. Das Trio bestehend aus Sebastian Zimmermann, Kopf und Gypsy Gitarrenheld, Jochen Carls, Virtuose und Schalk am klassischen Kontrabass und Gabriela Lindl, Seele und Stimme am schwingenden Mikrofon. Ihr Sound ist unverwechselbar, einzig und doch lässt er an die goldene Zeit in Berlin erinnern. Es sind besondere Klänge, die diese drei Musiker ihrem Publikum eröffnen. Von schunkelnden Chansons, angehauchtem 20er Jahre Gefühl, sanftem Jazz, ist eines sonnenklar, diese Musik berührt, diese Musik lässt Schmunzeln, diese Band gleicht kaltem Wodka von der Bar. Bleich gehst du hinein mit roten Wangen kommst du hinaus.